Dez 31
Ich bin froh darüber das 2014 bald vorüber ist

Dieses Jahr war gefühlt das schlimmste. Anfang des Jahres wurde ich häufiger krank ohne erkennbaren Grund und ohne das die Ärzte was fanden. Was echt ermutigend ist, wenn man wie zum Beispiel ich ein Ohrgeräusch sowie Ohrschmerzen entwickelte. Das ganze dann in einem Arbeitsumfeld wo man ca. neun Stunden mit einem Headset verbringt, was es für meinen Schädel nicht passend gibt, macht dann richtig Spaß. Dadurch bin ich ausgefallen, teilweise über einen Monat. Mir wurde ein Zahn gezogen und andere verkront. Alles andere als schön und günstig. Das alles hilft leider kaum, ich habe jetzt immer noch diese Probleme.

Im März wurde dann mein Arbeitsvertrag nicht verlängert. Klar, wer will schon einen Angestellten der ständig ausfällt und mit dem man nicht planen kann. Zumindest hatte ich Zeit mich dann mal mit meinem Körper auseinander zu setzen. Leider bekam ich nur von den Ärzten hier in Oberhausen zu hören das man mir nicht helfen kann. Ich fiel in ein Loch aus dem ich bis jetzt noch nicht geschafft habe heraus zu kommen, obwohl meine Frau mir da sehr gut hilft. So wurde bei mir eine Depression festgestellt. Erst einmal wurde nur medikamentös versucht es zu lösen, leider ohne großartigen Erfolg. Die Dosis der Tabletten wurde erhöht ohne das es für mich eine spürbare Veränderung gab. Ich bin dahin gehend auch zu verschiedenen Hausärzten gegangen, wo mir zu letzt die Dosis massiv reduziert wurde und angeraten wurde zu einem Facharzt zu gehen. Ich teilte mit das ich bei Neurologen war und alle mir sagten, das man mir nicht helfen kann, nach dem ersten Besuch direkt. Nun ja, jetzt bin ich bei einem Psychotherapeut in Behandlung, eine Gesprächstherapie. Ich hoffe das die Sitzungen häufiger als ein mal pro Monat stattfinden auch wenn ich dann schauen muss wie ich hin komme, immerhin sind es ca. 30 km bis zu ihm und Bahn fahren ist auf Dauer ganz schön teuer.

Apropos teuer, im März erhielten wir eine Heizkostenabrechnung die mir so ein bisschen mehr noch den Teppich unter den Füßen weg zog. Klar mit einer kleinen Nachzahlung hatte ich gerechnet, da wir nur in den heizintensiven Monaten ab Juli dort gewohnt hatten. Dennoch waren die über 500€ echt ne Hausnummer und ich war froh das wir mit unserem Vermieter Ratenzahlung ausmachen durften. Dennoch haben wir dadurch so kaum keinen Spielraum für irgendwelche neuen Anschaffungen.

Der Sommer war relativ ruhig, bis auf eine Wohnungsauflösung bei der ich geholfen habe. Was sich so über Jahre an so manchen Sachen ansammelt ist faszinierend. Leider ging das ganze nicht so schnell wie gedacht und somit zog es sich gefühlt den ganzen Sommer hin, aber wir haben es geschafft und nur darauf kommt es an.

Gegen Ende des Jahres habe ich sogar dann mal geschafft wieder Sport zu machen. Fit ohne Geräte, sehr interessant da das Geld dieses Jahr eher Mangelware war, ist es für mich die günstigste Art meinen Körper wieder fitter zu bekommen. Am Anfang war es eine Qual erster Güte. Ich wollte teilweise nicht und zwang mich auch an Tagen, wo ich überhaupt nicht wollte. Mittlerweile kommen die ersten Veränderungen am Körper und nerve meine Frau damit weil ich eine Sachen nachfrage, ob es wirkliche Veränderungen sind oder ob ich es mir einbilde. Ich bilde mir nichts ein und darüber bin ich sehr froh.

Zum besten Schluss wollte dann noch unser Trockner für die Wäsche nicht mehr. Nach einer Überprüfung hätten wir über 400€ reinstecken müssen, die hatten wir beim besten Willen nicht. Jetzt hängt die Wäsche auf dem Dachboden, der löchriger als ein Schweizer Käse ist. Immerhin kann sich kein Schimmel auf dem Dachboden ansammeln bei dauernden Durchzug.

Fazit 2014

Beschissen wäre noch geprahlt aber es hätte auch schlimmer kommen können. Immerhin haben wir Familien die uns in der Notlage unterstützen.

Wunsch für 2015

Lass es bergauf gehen. Ich hoffe, dass ich dann bald eine Umschulung anfangen kann. Leider weiß ich im Moment nicht wohin oder was ich überhaupt kann. Leider kommt von der Agentur mit dem A da leider keine wirkliche Unterstützung. Die Depression in den Griff bekommen und das Leben mit meiner Frau wieder in vollen Zügen mit und ohne der Bahn genießen.

geschrieben von DasEcki

1 Kommentar to “2014 bitte geh weg”

  1. Peter Hofmueller sagt:

    Diese Zeilen ,haben mir „auch“ zu schaffen gemacht,da auch „Ähnlichkeiten“ mit meinem,“aaach“,Leben ich „entdeckt“ habe,hatte!Diesen „Leidensweg“ ich sehr gut kenne,“kannte“,da fast dasselbe „Krankheitsbild“,bei mir aber eine „lebenslange Strafe“,trotz medikamentöser „Ex“ Behandlung & „Ex“ „Psychotherapien“!!Mir eigentlich nur half,mir bisher hilft,tägliche „Bewegung“, bei fast allen Wetterverhältnissen“!Vor allem mit Rad,auch im Winter,wenn kein „starker“ Schneefall,etc.,Zum doch auch „Trost“,hast DU eine gut zu DIR passende weibliche „Begleitung“ in zumeist allen schwierigen Stunden,Tage(n),Monate(n)!Zumeist bleiben „Depressions“ „Klienten“ alleine,da ja dieses „Krankheitsbild“ doch ziemlich „anstrengend“ werden kann für eine „Beziehung“!Ist nur zu hoffen,dass es DIR gelingt,doch mit Bewegungstraining“,trotz auftauchenden inneren „Schweinehund“ „Blockaden“,diesen „Zustand“ auszutricksen!?Jedenfalls wünsche ich DIR für -2015-ein „schöneres“ Jahr wie das vergangene „Problemjahr“!!
    LG,&,&.,
    „Old Sock Boy“ peter ,aus Linz ad Donau,“Ösi“ Land

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