Jan 24

Ich bewerbe mich nun seit ein paar Monaten fleißig. Immer in der Hoffnung einen Arbeitsplatz zu bekommen. Was mich in dieser Zeit massiv ärgert, ist das man kaum, bis gar keine Rückmeldung bekommt. Dabei ist auch das eine gewisse Art Publicity. Jede Firma auf der Erde hat PR-Abteilungen. Wieso pennen diese Firmen dann bei der Bewerbersache.

Wenn ich mich irgendwo bei einer Firma bewerbe, möchte Ich diese Firma gerne repräsentieren und erkundige mich über diese Firma und versuche so viel wie möglich auswendig zu lernen. Nur zu einem Vorstellungsgespräch kommt es selten. Eine Absage bekommt man fast noch seltener als ein Vorstellungsgespräch. Das finde ich unmöglich, ist ungefähr so als ob man jemanden, was fragt und er einfach weitergeht und einen ignoriert.

Ich persönlich weiß, dass ich von dieser Firma im späteren Leben nichts mehr käuflich erwerben werde. Wer mich nicht als Mensch respektiert und mir nicht mal eine simple Absage erteilen kann, ist für mich gestorben. Aus die Maus, und wenn irgendjemand meine Meinung zu dieser Firma will. Nun ja, die wird halt nicht positiv ausfallen. So wie man mit seinen Bewerbern umgeht so geht man dann auch mit Kunden um. Und Letzteres habe ich leider schon oft erlebt.

Also liebe Firmen, Ihr wollt besser beim Kunden ankommen? Dann werden menschlicher und schreibt auch mal Absagen. Damit der Mensch der diese Bewerbung geschrieben hat, wenigstens weiß, wo er steht. Nichts ist deprimierender als nicht zu wissen, wo man steht.

So dann werde ich mal meine Lanze der Hoffnung an mich nehmen und gen Windmühlen reiten. Auf das ich bald nen Job habe.

geschrieben von DasEcki \\ tags: , , , , ,

2 Kommentare to “Bewerbungs-Rant”

  1. Marcus sagt:

    Hallo Christian!

    Eine PR-Abteilung hat nichts mit einer Bewerbung zu tun. Die erfahren nicht einmal, das es welche gibt. Worauf also sollen sie dann reagieren? Die einzige Aufgabe einer Public Relations-Abteilung ist es, das über die Firma positiv in den Medien und der Öffentlichkeit kommuniziert wird.

    Das Firmen sich heutzutage bis auf den Fall einer Zusage oder einem Termin zum Vorstellungsgespräch nicht mehr beim Bewerber melden ist die Regel und nicht die Ausnahme.

    Natürlich siehst Du speziell nur Dich und Deine Bewerbung. Aber Du bist nicht der einzige, der etwas von der betreffenden Firma möchte. Jede Reaktion kostet (Arbeits)Zeit. Und die wiederum Geld, u. a. Porto.

    Ich habe mich vor kurzem bei einer Firma als Empfangskraft beworben. Als ich mich eine oder eineinhalb Wochen später nach dem Stand der Dinge erkundigt habe, habe ich erfahren, das es auf die eine Stelle 60 (!) Bewerber gibt.

    Womit ich den nächsten Punkt anspreche: Es ist durchaus für die Firmen auch ein Charaktertest des Bewerbers. Wenn der sich nicht spätestens 14 Tage nach dem (vermutlichen) Eingang der Bewerbung in der Firma erkundigt, ob seine Bewerbung auch vorliegt – kann z. B. ja auf dem Postweg verloren gehen oder die EMail wegen eines zu großen Dateianhanges gar nicht abgerufen worden sein – dann gehen die Firmen davon aus, das seitens des Bewerbers (gar) kein Interesse (mehr) vorliegt.

    Warum also sollten die sich dann noch die Mühe machen, ein Schreiben aufzusetzen – auch wenn es ein Standardschrieb ist – oder zum Telefonhörer zu greifen und dem Bewerber absagen, wenn der sich für die Stelle gar nicht wirklich zu interessieren scheint?

    Und ob Du deswegen über die Firma / Firmen negative Auskünfte gibts, juckt die nicht die Bohne. Es zeugt letztlich eigentlich nur von schlechten Stil. Frei nach dem Motto beleidigte Leberwurst!

  2. DasEcki sagt:

    Da hast du definitiv Recht. Zu dem Zeitpunkt des Blogpost, hatte ich auf die Sache eine beschränkte Sicht. Hat sich mittlerweile in die Richtung deiner Sichtweise geändert :-)

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