Mrz 12

Kurz vorweg, ich habe Depressionen und wer mich jetzt schon verurteilt, brauch nicht weiterlesen.

Seit grob einem Jahr habe ich mal wieder eine depressive Episode, genauso lang bin ich mittlerweile schon arbeitssuchend. Ich habe mich immer Hilfe bemüht. Alle Psychiater hier wollen/konnten mir helfen. Bei div. Psychotherapeuten stand ich auf der Warteliste. Es geschah recht wenig. Die Arge Oberhausen konnte/wollte auch nicht so recht helfen. Man versetzte mich dann lieber zu einem „speziellen“ Sachbearbeiter der sich intensiver kümmert oder schaut wie man die Leute schnell aus der Statistik bekommt. Ok die Frau, bei der ich war hat mir wirklich geholfen. Sie hat mich bestärkt, eine Therapie anzufangen, welche ich seit Januar auch endlich beginnen konnte.

Warum der Titel in der Überschrift? Viele Bekannte, Ärzte und Beamte kamen immer mit dem Spruch. Dich bewegen, wenn du dich zu nichts aufgerafft bekommst, ist ja auch so leicht. Wenn selbst das Alltägliche zur Qual wird.

Anders ist es bei dem man soll nicht alles so schlimm sehen es könnte ja schlimmer kommen. Klar könnte alles schlimmer kommen. Wir haben kaum Geld, Ich bekomme mich nicht aufgerafft zu irgendwas. Ich habe Zukunftsangst, da ich nicht weiß ob wir die Wohnung noch halten können. Selbst wenn jetzt Kleidung kaputt geht, weiß ich nicht wie ich die finanzieren soll.

Aber klar es könnte schlimmer sein, ich könnte obdachlos sein und ihr müsstet das nicht lesen. Man würde mich nicht beobachten auf der Straße, mich vermutlich ignorieren. Oder der für mich schlimmste Fall könnte noch eintreten und meine Frau wäre tot. Ich hoffe nur das passiert Gnicht so schnell in weiter Zukunft.

geschrieben von DasEcki

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