Jan 07

Ich spiele seit der Erweiterung Warlords of Dreanor wieder richtig gern World of Warcraft. Sogar wieder meinen ungeliebten Tank, da man nicht mehr sinnlos Trefferwertung und  Waffenkunde brauch. Und daher macht der wieder richtig Spaß.

Was wiederum kein Spaß macht, sind unfähige Instanzgruppen, die nicht wissen was sie tun müssen. Obwohl es:

a) genügend Guides im Internet gibt und b) das Dungeonkompedium.

Gerade das Dungeonkompendium ist Ingame ganz einfach in Instanz zu nutzen. Man öffnet die Map vor einen Boss und bekommt so etwas in der Art zu sehen:

Map eines Dungeons

Map eines Dungeons

Man sieht dort deutlich einen Gegner in Mitte, das ist der Boss. Wenn man dann auf ihn drauf klickt öffnet sich das Dungeonkompendium, was dann so aussieht:

Das Dungeonkompendium

Das Dungeonkompendium

Wenn man den obersten Reiter rechts klickt, sieht man eine Erklärung des Bosses und je nach Klasse und Spezialisierung was man zu tun hat. Ich hab einfach mal alles aufgeklappt. Ganz nützlich wenn man den Boss einem unfähigen lernresistenten DD´ler erklärt.

Wo ich gerade den Beitrag schreibe fällt mir ein, RobBossMods wieder zu installieren. Vllt. fragen dann mehr nach und es kommt zu weniger Wipes.

geschrieben von DasEcki \\ tags: , ,

2 Kommentare to “World of Warcraft – Einfach ist nicht immer besser”

  1. Andreas sagt:

    Man sollte auch Verstaendnis fuer Spieler haben, die sich nicht Guides durchlesen, sondern sich ueberraschen lassen moechten, auch wenn es zu einem Wipe der Gruppe kommt. Wo bleibt denn da der Spass? Der Ueberraschungsmoment? Die Herausforderung?

    Ich mag es ueberhaupt nicht beim Betritt einer Instanz schon ganz genau zu wissen, was die Bosse alles machen, wann sie es machen. Eine meiner Meinung nach bescheuerte Mechanik. „Bei 85%, 55% und 25% Leben macht der Boss diese Faehigkeit“. *schauder*

    Guides lese ich mir persoenlich erst dann durch, wenn ich eine Boss Mechanik nicht im geringsten verstehe, wie zum Beispiel Sadana Blutfuror. Im Kompendium steht „beruehrt die unverderbten blauen Runen“. Hab mich dran gehalten, und in das reingestellt, was fuer mich Blau war. Leider war mein Blau nicht das Blau, was Blizzard vorschwebte (und fuer andere Spieler vermutlich blau ist). Sadana ist fuer mich der mit Abstand schwierigste Boss ueberhaupt. Fuer mich sogar schwieriger als jeder Raid Boss. BTW: Das Kompendium verschweigt, dass in jeder Rune nur ein Spieler stehen darf.

    Spontan faellt mir die DD Beschreibung fuer Ko’ragh ein: ‚Absorbiert aetzende Energie um eine Nullifikationsbarriere zu erhalten.‘ Ich hab nicht den blassesten Schimmer, was mir das Blizzard Team damit sagen moechte. Auch die Zusammenfassung zu dem Boss ist mir da wenig hilfreich.

    Einige Boss Mechaniken und Instanzen sind so scheisse, dass da manche Spieler ihre liebe Not mit haben. Seit Dark Age of Camelot (also rund 14 Jahre) bevorzuge ich eine Kameraposition weit hinter und ueber meinem Charakter, um eine gute Uebersicht zu haben was gerade wo passiert. Ich finde das Grimmgleisdepot ist dafuer eine schreckliche Instanz: die ist so eng, dass die Kamera staendig direkt hinter meinem Charakter steht, und ich die Gegner nicht erkennen kann. Und mit der Tab Taste muss ich hoellisch aufpassen, um nicht die Gruppe 20 Meter weiter hinten versehentlich zu pullen.

    Der Boss Kampf gegen Notrogg Donnertum ist ein Kinderspiel, aber weil da alles so eng ist, komme ich mit diesem Boss einfach nicht zurecht. Wenn die Gruppe da stirbt, weil ich die Granaten nicht aufsammel oder die Kanone nicht bemanne hat das nichts mit ‚lernresistent‘ zu tun, sondern damit, dass ich da wirklich nichts erkennen kann und absolut keinen Ueberblick habe. Aehnlich sind auch einige Passagen der Oberen Schwarzfeldspitze fuer mich. Auch der Kampf gegen den obersten Weisen Viryx ist fuer mich die Hoelle auf Erden, sobald es darum geht den Zeloten auszuschalten: dann muss mit der Kamera wieder eine Position eingenommen werden um den Zeloten rechtzeitig zu finden, dass ich saemtliche Uebersicht verliere.

    Witzig ist immer Ner’zhul, wenn vorher nicht abgesprochen wird, wer das Skelett markiert. Das folgt dann immer nach dem ersten Wipe. Nachdem man sich dann 10 Minuten gegenseitig beschimpft hat und uebereingekommen ist, dass jeder der fuenf Spieler ein ‚Vollidiot‘ ist. :D

    Und vielleicht hat das auch alles damit zu tun, dass die Geduld der meisten Spieler gegen Null geht, und man ein ‚Kack Noob‘ ist, wenn man sich mit ‚Ich bin das erste Mal hier‘ outet. Ich erleb es oft genug, dass solche Spieler kommentarlos aus der Gruppe oder dem Raid geschmissen werden, anstatt denen das mal kurz zu erklaeren. So wie ich letztes Wochenende bei Sadana Blutfuror, als ich versehentlich in die falsche Richtung und auf die falsche Rune gelaufen bin. Falsche Taste erwischt, und nach zwei Schritten war der ‚Vollidiot‘ tot. Und nach dem Kampf aus der Gruppe entfernt.

    Das Kompendium ist das einzige, was ich mir vor einer Instanz kurz anschaue, um nicht zu sterben oder der Grund fuer einen Wipe zu sein. Aber wenn sich eine Gruppe mal durch eine Instanz stirbt, und ich mal 500 Goldmuenzen fuer Reparaturkosten ausgeben muss, mach ich auch keinen Stress. Dann lautet die Devise: ‚Jetzt mache ich das erst recht mit dieser Gruppe‘.

  2. DasEcki sagt:

    Ich lese mir auch nur das Kompendium durch. Selbst Wipes sind mir egal. Und ja im Kompendium steht ed auch manchmal verwirrend drin.

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